Eingaben und Messgrundlage
Feststoffmassenanteil, wahre Partikeldichte und Flüssigkeitsdichte in kg/m³ eingeben. Flüssigkeitsdichte bei Betriebstemperatur verwenden. Modell addiert Teilvolumina.
Feststoffmassenanteil (%); Wahre Feststoffdichte (kg/m³); Flüssigkeitsdichte (kg/m³).
Formel und Berechnung
w = Cw/100; ρm = 1/[w/ρs + (1 − w)/ρl]; Cv (%) = 100(w/ρs)/[w/ρs + (1 − w)/ρl].
Suspensionsdichte und Feststoffvolumenanteil aus Massenanteil und Stoffdichten berechnen.
Rechenbeispiel
Cw = 60%; ρs = 2700 kg/m³; ρl = 1000 kg/m³ → ρm = 1607.14 kg/m³; Cv = 35.71%.
Ergebnis verstehen
Massen- und Volumenprozente unterscheiden sich bei dichterem Feststoff. 60% Masse sind hier etwa 36% Volumen. Basis auf Probenblättern angeben.
Dichte sagt keine Viskosität oder Pumpbarkeit voraus. Korngrößen, Form und Chemie beeinflussen Rheologie bei gleicher Konzentration.
Annahmen und Grenzen
Zweiphasengemisch ohne Luft oder Volumenkontraktion. Partikeldichte ist keine Schüttdichte. Gelöste Stoffe in Flüssigkeitsdichte berücksichtigen.
Häufige Fragen
Kann ich Schüttdichte eingeben? Wahre Dichte ohne Zwischenräume verwenden. Schüttdichte verfälscht Teilvolumenbilanz.