Zuerst die Größe bestimmen
Wärmeleitfähigkeit k beschreibt die Wärmeleitung im Material und wird in W/(m·K) angegeben. Für eine gleichmäßige ebene Schicht im stationären Zustand gilt: Wärmestrom = k × Fläche × Temperaturdifferenz ÷ Dicke. Der Konverter ändert nur die Einheit von k.
W/(m²·K) bezeichnet einen Wärmeübergangs- oder Wärmedurchgangskoeffizienten; m²·K/W einen flächenbezogenen Widerstand. Diese Größen sind nicht austauschbar. Für den Widerstand einer Schicht wird zusätzlich deren Dicke benötigt.
Über den SI-Wert umrechnen
Mit dem SI-Faktor der Ausgangseinheit multiplizieren und durch den Zielfaktor teilen. 0,04 W/(m·K) = 40 mW/(m·K) ≈ 0,277339 Btu_IT·in/(h·ft²·°F). Bei W/(cm·K) lautet der Faktor 100, weil die Länge im Nenner steht.
Die beiden BTU-Einheiten unterscheiden sich um den Faktor 12. Die vollständige Einheit im Datenblatt prüfen. Verwendet werden International-Table-BTU und thermochemische kcal; andere Definitionen liefern leicht abweichende Faktoren.
Messbedingungen beibehalten
Hier gelten Temperaturdifferenzen: 1 K = 1 °C. Fahrenheit-Intervalle haben den Faktor 1,8 ohne Addition von 32. Formeln für absolute Temperaturen sind ungeeignet.
Die Bezugstemperatur ändert sich durch Umrechnung nicht. Feuchtigkeit, Dichte und Richtung können den Materialwert beeinflussen. Diese Bedingungen dokumentieren und zusätzliche Nachkommastellen nicht als höhere Messgenauigkeit interpretieren.
Werkzeug verwenden
Nicht negative Wärmeleitfähigkeit eingeben, Ausgangs- und Zieleinheit wählen und die Tabelle der Vergleichswerte prüfen.
Rechenbeispiel
1 W/(m·K) ≈ 6,93347 Btu_IT·in/(h·ft²·°F); 1 W/(cm·K) = 100 W/(m·K).
Sind W/(m·K) und W/(m·°C) gleichwertig?
Ja. Eine Temperaturdifferenz von einem Kelvin entspricht einem Grad Celsius. Offsets für absolute Temperaturen werden nicht angewendet.