Bildschirm-PPI berechnen: Formel, Auflösung und Diagonale

Berechne Pixel pro Zoll aus horizontaler und vertikaler Auflösung sowie Bildschirmdiagonale. Vergleiche Displays mit einheitlichen Messwerten.

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PPI-Formel für einen Bildschirm

PPI steht für Pixel pro Zoll. Bei horizontaler Auflösung W, vertikaler Auflösung H und Diagonale D in Zoll gilt: PPI = √(W² + H²) ÷ D. Der Zähler berechnet die Pixel auf der Diagonale; geteilt durch die physische Diagonale ergibt sich die Pixeldichte.

Bei 1.920 × 1.080 Pixeln auf 24 Zoll gilt: √(1.920² + 1.080²) ≈ 2.202,9 Pixel. Durch 24 geteilt ergibt das etwa 91,8 PPI. Miss die sichtbare Bildschirmdiagonale, nicht den Rahmen.

Warum die Auflösung allein nicht reicht

Dieselbe Auflösung verteilt sich auf einem größeren Bildschirm auf mehr Fläche und hat deshalb weniger Pixel pro Zoll. Ein 27-Zoll-Display mit 1.920 × 1.080 hat eine geringere Dichte als ein 24-Zoll-Modell mit derselben Auflösung. Vergleiche Auflösung und Diagonale gemeinsam.

Displays sinnvoll vergleichen

Berechne jedes Gerät mit nativer Auflösung und Diagonale. Höhere PPI bedeutet mehr Pixel auf einem linearen Zoll. Wahrgenommene Schärfe hängt außerdem von Betrachtungsabstand, Skalierung, Panel, Inhalt und Sehvermögen ab. Der Kennwert garantiert nicht, dass jeder dasselbe Display schärfer findet.

PPI ist nicht Druck-DPI

PPI beschreibt Bildschirmpixel pro Zoll. DPI bezeichnet üblicherweise Druckpunkte pro Zoll. Die Begriffe sind in manchen Arbeitsabläufen verbunden, aber für einen Monitor nicht austauschbar. Eine Änderung der DPI-Metadaten fügt einer Bilddatei keine Pixel hinzu.

PPI-Rechner verwenden

  1. Horizontale und vertikale native Auflösung eingeben.
  2. Bildschirmdiagonale in Zoll eingeben oder Zentimeter umrechnen.
  3. Das Ergebnis mit einem weiteren Display anhand seiner nativen Werte vergleichen.

Für physische Bildschirmbreite oder -höhe nutze den Monitorgrößen-Rechner; der PPI-Wert beantwortet eine andere Frage.