Methode verstehen
Messbasierte Luftmenge und erforderliche Luftmenge unterscheiden. Querschnitt mal mittlere Geschwindigkeit schätzt den Durchfluss: 12 m² mal 2 m/s ergibt 24 m³/s. Eine Einzelmessung muss nicht dem Querschnittsmittel entsprechen; ein dokumentiertes Messverfahren verwenden.
Rechenbeispiel
Personal und Diesel-Betriebsleistung mit für Standort und Geräte freigegebenen Faktoren vergleichen. Beispielwerte sind keine gesetzlichen Mindestwerte. Maximum nimmt das größere Kriterium; Summe addiert beide. Die Konvention der Fachplanung wählen, statt eine sichere Bewetterung allein daraus abzuleiten.
Praktische Prüfungen
Bei Bedarf 20 m³/s und Leckage 10% der Zulaufmenge durch 0,90 teilen: 22,22 m³/s statt 22. Für m³/min mit 60, für CFM mit etwa 2.118,88 multiplizieren. Ventilatorauswahl benötigt zusätzlich Druck und Netzanalyse. Dieses Werkzeug dimensioniert keinen Ventilator und modelliert keine Schadstoffverdünnung.
Kostenloses Werkzeug verwenden
Querschnitt und mittlere Geschwindigkeit eingeben. Gleichzeitige Personen, Diesel-kW und freigegebene Faktoren ergänzen. Maximum oder Summe sowie Leckageanteil wählen.
Formelübersicht
Gemessenes Q = Querschnitt × mittlere Geschwindigkeit. Personal-Q = Personen × Faktor. Diesel-Q = Betriebs-kW × Faktor. Zulauf-Q = Bedarf / (1 − Leckageanteil).
Grenzen
Vorläufiger Vergleich, keine Planung oder Konformitätsprüfung. Beispielwerte sind keine gesetzlichen Mindestwerte. Gase, Staub, DPM, Wärme, Sprengschwaden, Netzverluste und Druck sind ausgeschlossen. Mit Messungen und Fachplanung prüfen.